00:00:02: Dann trauen sie sich nicht in der Beratung, das selber zu machen und hängen sich dann an ihren Partner dran.
00:00:07: Der den Icarus macht!
00:00:08: Jeder kann ja mit seinem Geld machen was er will.
00:00:10: Wenn die Person Krypto machen will, kann sie ja gerne machen ist halt nur eine höhere Wahrscheinlichkeit dass man sich auch potenziell verbrennt.
00:00:16: Ja?
00:00:17: Und dann fällt...
00:00:18: Herzlich willkommen bei Financial Health
00:00:20: dem
00:00:20: Podcast für deinen finanziellen Erfolg.
00:00:23: Hier geht's um echte Strategien Smart Investments und das Wissen, dass du in der Schule nicht bekommen hast.
00:00:28: Heute wird es besonders spannend Denn wir verbinden zum ersten Mal zwei Weltmitten miteinander, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so viel miteinander zu tun haben.
00:00:36: Nämlich Finanzen und Soziologie.
00:00:39: Dafür habe ich einen ganz besonderen Gast, die Lisa Seberingen.
00:00:43: Sie ist Geozälogin und gemeinsam schauen wir uns
00:00:45: die Frage an
00:00:46: wie viele unterschätzen?
00:00:48: Wie beeinflusst unser Umfeld unsere gesellschaftlichen Strukturen und auch unsere Geschichten aus der Kindheit unserer Verhältnis zu Geld und wie wir mit Geld umgehen?
00:00:58: Das besprechen wir heute mit einer echten Expertin.
00:01:00: Herzlich willkommen, liebe Lisa!
00:01:03: Hallo, danke dass ich dabei sein darf.
00:01:06: Ja, ich freue mich wirklich sehr.
00:01:07: Heute ist es mal ganz anders als das was ich so kenne und auch als dass was unsere Hörer bisher so kennen.
00:01:13: heute haben wir den Nerd Julia nicht dabei.
00:01:15: dafür haben wir eine echte Expertin die Lisa was Soziologie betrifft.
00:01:19: Lisa erzählt doch gerne mal kurz von dir.
00:01:21: jetzt wissen wir schon du heißt Lisa vielleicht auch gerne mit ganzen Namen Was machst Du?
00:01:25: Woher kommst Du?
00:01:26: Und wie kommst du vielleicht auch auf das Thema Soziologie und Finanzen zu verbinden?
00:01:31: Ja, also genau.
00:01:32: Du hattest das ja schon gesagt?
00:01:33: Mein Name ist Lisa Seewering und ich bin thirty-fünf Jahre alt mittlerweile irgendwie in München gestrandet ursprünglich aus dem Urgebiet.
00:01:41: Ich habe eine Hündin aus dem Tierschutz Genau!
00:01:45: Und ich hab damals tatsächlich Englisch und Soziologie studiert und im Schwerpunkt immer so die Systemanalyse gehabt.
00:01:53: Das heißt, ich hab mir angeschaut quasi menschliches Handeln einfach wirklich sowas Individuelles, handeln wir alle so wie wir eigentlich denken ja anders als andere oder gibt es da eben Strukturen?
00:02:05: und damit beschäftigt sich sozusagen die Systemanalyse zu schauen.
00:02:09: Wie lässt sich menschliches Handeln systematisieren?
00:02:15: Und genauer gibt es das Strukturnen, die wir aufdecken können.
00:02:19: Und
00:02:20: in der Finanzbranche bin ich quasi ganz zufällig gelandet, weil sie ein Büro hatten.
00:02:25: Also mein Mann war oder ist Büro mit Eigentümer!
00:02:28: Und ich habe damals für einen Forschungsteil, genau einfach einen ruhigen Ort gesucht um zu schreiben.
00:02:35: Ich bin dann einfach mal mitgekommen und dann hab' ich dort auch Lucy kennengelernt... ...und da gab's immer ganz viele Fragen.
00:02:41: so hey warum ist es so?
00:02:42: Und ich konnte auch so ein bisschen die Beratungen beobachten.
00:02:45: Ja!
00:02:46: Da war natürlich mein System Herz gerührt und zu schauen okay was können wir hier an den System verbessern?
00:02:52: bin ich auch im Rahmen dessen noch mal in die Forschung gegangen und habe geschaut, warum verhalten sich Menschen in der Beratung wie sie sich verhalten?
00:03:00: Ist das systematisierbar und können wir da was verändern.
00:03:03: Ja!
00:03:07: Das ist richtig spannend.
00:03:07: Du hast also nicht nur ein Hund, sondern auch noch einen Mann und wirst über den im Bereich Finanzen gelandet?
00:03:14: Ich weiß ja noch als ich dich kennengelernt habe und du mir vorgestellt wurdest mit das Lisa die ist gar nicht unbedingt im Finanzbereich tätig, aber irgendwie schneitest du doch immer wieder um uns herum.
00:03:25: und dann dachte ich erst so okay wie kommt denn dieser Zusammenhang da irgendwie zustande?
00:03:30: Und dann haben wir ja mal angefangen zu sprechen und es war wirklich total erfrischend und spannend, deine Sicht auf die Dinge zu erkennen.
00:03:42: Und damit auch diverse Hintergründe für unser Handeln irgendwie zu verstehen.
00:03:47: Daher auch die Idee dass wir uns heute ein bisschen darüber unterhalten.
00:03:52: Ich versuch mal so ein bisschen reinzustarten.
00:03:56: Du hast mir mal mit Oder hast du mir mal von einem Bild oder einer Geschichte erzählt, da geht es rund um Icarus.
00:04:03: Das würde ich gerne einmal aufgreifen weil Finanzen ist ja häufig viel mehr als Zahlen sondern es geht eben um Geschichten und um Hintergründe Und das fand ich einen spannenden Blick auf die Dinge.
00:04:12: also schießt doch da gerne mal mit los.
00:04:15: Ja genau Also wenn man irgendwie ein Vortrag macht braucht man ja wirklich immer eine gute Story Weil einfach Datenfakten Also ZDF-Zahlen, Datenfakten sind zwar schön aber die nehmen die Leute einfach nicht mit.
00:04:27: und das ist auch einfach meine Aufgabe in der Wissenschaftskommunikation zu schauen.
00:04:31: Wie kann man denn was mitnehmen?
00:04:33: Und wie bleibt es tatsächlich hängen?
00:04:36: Ein Beispiel für einen Vortrag den ich eben gegeben habe ist das, wie du schon gesagt hast, Beispiel von Icarus.
00:04:44: Meistens wenn man die Leute fragt können die Leute sich noch ein bisschen daran erinnern.
00:04:47: Ja also Icaros ist mit seinem Vater da auf einer Insel gestrandet Und sie müssen da irgendwie runter kommen, aber eigentlich haben sie gar nichts außer eben die Federn von ein paar Vögeln, die rumliegen und haben Glück dass es da eben Honig oder Wachs
00:05:01: gibt.
00:05:03: Der Vater und Icarus zusammenbauen sich dann eben so ein paar Flügel aus Wachss und aus Federn Das ist das typische Icarus, fliegt dann los und der Vater sagt vorher so ja aber pass auf dass du nicht zu hochfliegst weil sonst geht halt der Wachs kaputt oder der Wächsschmilzt.
00:05:21: Und dann landest Du halt im Wasser!
00:05:23: Ich kann natürlich nicht hören es ein junger Mann bisschen übertrieben und macht ihm das Fliegen auch super Spaß.
00:05:28: und dann fliege er tatsächlich zu nah an die Sonne.
00:05:31: und natürlich passiert das was der Vater gesagt hat und Icaru stirbt dann tatsächlich auch.
00:05:36: Und diese Geschichte ist bei vielen Hängen geblieben und die Message dahinter war dann eher so, ja ... übertreib es sich.
00:05:45: Fliegt nicht zu Hochmut.
00:05:47: Eigentlich dieses Hochmut kommt vor dem Fall.
00:05:50: So eine Geschichte bleibt einfach bei uns hängen und beeinflusst auch wie wir die Realität wahrnehmen.
00:05:57: Interessanterweise gibt's aber noch einen zweiten Teil.
00:06:00: Bei Ovid in der Metamorphose ist das halt so, dass ... dass der Vater noch was anderes sagt.
00:06:06: Der Vater sagt nämlich auch, flieg nicht zu tief weil quasi dieser Wellenschaum oder das Ausspritzende von den Wellen deine Federn beeinflusst.
00:06:16: und dann ist es nämlich auch so, dass du dann quasi auch im Meer landest und stirbst.
00:06:20: Potenziell!
00:06:21: Und das macht es zu einer ganz anderen Geschichte ja?
00:06:24: Also dann ist gar nicht die Message, fliege nicht nur nicht zu hoch sondern finde dir richtige Balance in deinem Leben.
00:06:30: Und ja, also da sieht man mal wie so Geschichten die uns erzählt werden in der Art und Weise, wie sie uns erzählt wird.
00:06:38: Nicht nur eine Geschichte bleibt sondern auch in einer Art, wie wir über die Welt denken einfach
00:06:44: Ja, das fand ich einen wirklich spannenden Einstieg in die ganze Thematik.
00:06:49: Weil in diesem finde dein Mittelmaß oder finde die Ballons meines Erachtens auch eine Geldbotschaft steckt.
00:06:55: also auch da nicht in irgendwelche extremen Abdriften zu drücken sondern Da auch ein vernünftiges Verhältnis irgendwie zuzufinden.
00:07:04: Ich würde sagen Geld ist grundsätzlich mehr als besitzt.
00:07:09: Es geht ganz viel darum, Wissen über Geld zu haben und den Zugang zu finden.
00:07:14: Da hast du auch ein paar Sätze zugesagt, die ich total spannend und wichtig fand.
00:07:18: Magst du das noch mal aufgreifen?
00:07:20: Ich meine es Wissen und Zugangen zu finanzieren.
00:07:23: Das kommt aus der Systemtheorie.
00:07:25: Jetzt muss man sagen ... Sozusagen die Frage, die eigentlich an mich herangetragen wurde dort in dem Büro war warum... Eigentlich ist es ganz süß.
00:07:36: Warum sind Frauen so schwieriger in der Beratung?
00:07:40: Und das fand ich ganz interessant, was heißt denn schwieriger?
00:07:44: und da ging's nämlich auch darum okay Sie brauchen irgendwie sehr viel mehr Wissen.
00:07:48: Also natürlich nicht alle, aber im Schnitt kann man das schon sagen.
00:07:51: Sie brauchen mehr Wissens und sie brauchen länger bis die sich entschieden haben.
00:07:55: Und die Männer waren jetzt als Beispiel so ja wir machen es jetzt einfach!
00:07:59: Ich habe mir dann mal ein bisschen angeschaut.
00:08:00: okay was könnte denn der Grund sein?
00:08:02: Weil's mir natürlich nicht nur ums Geschlecht geht sondern immer so die Frage ist werden wir jetzt wirklich damit geboren oder hat das etwas damit zu tun wie wir aufwachsen?
00:08:10: Und das ist eben ganz interessant, weil man da halt irgendwie schon relativ weit zurückgeht zu den ersten Geschichten die wir bekommen oder der erste Sozialisation mit unseren Eltern.
00:08:24: Da hat verschiedene Forschung herausgefunden dass schon im Kindesalter mit uns abhängig von unserem Geschlecht sozusagen anders gesprochen wird.
00:08:32: Also Mädchen spricht man sehr viel über Sicherheit, dass man aufpassen soll und übersparen.
00:08:37: Und das es sich lohnt eben zu sparen und Sachen wegzulegen und eben auch sowas wie Haushaltsbudgetierung Geld für den Einkauf genau.
00:08:46: Interessanterweise hat aber da eine Studie aus der USA eben auch gezeigt, dass mit Mädchen nicht über Risiko oder Investment gesprochen wird oder auch nicht überschulden.
00:08:57: Das wurde dann durchaus schon mit Jungs sozusagen gemacht Und das ist dann irgendwie auch klar, dass man dazu quasi aufgerufen wird oder man darf Risiko eingehen, dass es natürlich einen Unterschied mit einem macht.
00:09:11: Das ist so der allererste Zugang, den wir zu dem Thema Geld haben eigentlich.
00:09:18: Ja, also überhaupt die Frage wer hat eigentlich erst mal Zugang zu Geld und wie früh lerne ich vielleicht auch mit mit Geld umzugehen?
00:09:27: Und wir sehen das ja auch ständig in der Beratung dass Menschen komplett leicht verdienen können aber völlig unterschiedlich mit Geld Umgehen können.
00:09:33: Ja und leider ist es häufig auch so als auf jeden Fall meine Erfahrung Dass die Leute die besonders schlecht mit Geldumgehen können und sobald Geld da ist wird es auch ausgegeben und man kommt nie irgendwie in den Sparprozess und es wird Sobald man irgendwas haben will wird wieder an die Reserven dran gegangen.
00:09:48: unglaublich schwer ist das wieder auszumerzen, weil es ist so in einem drin, du wirst mir jetzt gleich zustimmen oder auch widersprechen.
00:09:57: Ich glaube es ist sozialisiert dann dieses Verhalten oder so erlernt ja oder auch falsch oder richtig erlernd und so vielleicht dass das je nachdem auch wie alt man ist und in welchen Struktur man dann vielleicht auch immer noch unterwegs ist unglaublich schwer ist wieder wieder los zu werden.
00:10:14: Ja, du möchtest was sagen?
00:10:15: Das ist ganz spannend.
00:10:16: Es ist wichtig, dass man schaut, wie wachs ich damit auf oder wie werde ich einbezogen ... Ich hab auch ein paar Interviews mit Frauen geführt unter dem Titel.
00:10:28: Financial Realities of Women.
00:10:29: Und jetzt nicht nur das geht auch für andere natürlich, es geht ja nicht nur für Frauen aber das war jetzt mein Forschungsschwerpunkt da.
00:10:35: was eben ganz ganz interessant dass Du gesagtest was man über Finanzen lernt und vielleicht auf welches Gefühl damit reinkommt weil ich hatte zwei Beispiele.
00:10:44: ich habe jeweils mit Frauen gesprochen und eine hatte erzählt, dass sie quasi da gar nicht immer Angst davor hatte.
00:10:56: Dass sie damit groß geworden ist mit diesem Mindset man hat nicht genug ... Und man darf ja kein Geld ausgeben.
00:11:03: und auch dieser Punkt, Geld ist böse.
00:11:06: Dieses Man soll eben nicht hochstreben wie bei Icarus beispielsweise und zum Beispiel die Finanzwelt ist sowieso total böse und am besten sollte irgendwie das Geld unter dem Kissen liegen so.
00:11:20: Das ist dann auch wirklich so dass diese Person gesagt hat ich trau mich da gar nicht dran Also ich hab da so viel Angst, was falsch zu machen.
00:11:28: Und irgendwie ist auch nur die einzige Option das auf meinem Sparbuch zu haben und die hatte dann schon ihre ... ihre zwanzigtausend Euro auf dem Sparbuch tatsächlich liegen.
00:11:36: Sie hat gesagt es war einfach keine Option weil da so viele Angst hinter war.
00:11:40: Da war dann wirklich die Frage, dich gestellt habt, so ist das denn deine Angst?
00:11:45: Dann hat sie gesagt, nee, nee!
00:11:46: Das ist ganz klar von meinen Eltern und sie hat jetzt mittlerweile einen sehr guten Beruf.
00:11:51: Und es hat sie wirklich gesagt, das hängt mich so einfach gefangen in diesem Hilflosigkeitsdenken.
00:12:00: Glaub ich ist das am besten und ich hatte ja dann auch von dem anderen Beispiel erzählt was sich einfach so beeindruckend fand.
00:12:06: zwei Beispiele bei Windemaltes eine wo ich eine ich würde sagen siebenzwanzigjährige Frau hatte junge Frau die ich frage im Anfang immer so wie würdst du dich selber einschätzen?
00:12:16: bist du selbstbewusst mit Geld oder nur harbert's da eher?
00:12:21: Kann ich.
00:12:22: Und das war so schön, es war überhaupt gar keine Diskussion.
00:12:25: und dann habe ich sie gefragt ja okay cool.
00:12:27: und dann hab ich eben nach ihrer Nach ihrer Kindheitsgeschichte so ein bisschen gefragt und dann hat sich das eben erzählt dass sie seit sie klein war ich glaube schon gesagt seid ihr eben so ein paar Rechenaufgaben auch machen konnte.
00:12:38: hat Ihr Vater mit ihr immer zusammen so Excel sheets gemacht?
00:12:43: Ja, also ob sie da am Anfang dann halt okay wie sieht's mit dem Einkauf aus.
00:12:46: Wie viel Geld haben wir?
00:12:47: Was kann ich mir diesem Monat was kaufen?
00:12:49: Sie hat natürlich auch Taschengeld bekommen und er hat dann diese Excelsheets gemacht später dann eben auch herausfordernde Excelscheats.
00:12:58: sollte man das Auto kaufen macht es Sinn.
00:13:00: hier ist so die Abnutzung.
00:13:01: Und dann hat sie eine Sache erzählt dass sie in einer Phase unbedingt ein Apartment kaufen wollte Also sie wollte ihre erste Kapitaleinlage geben Immobilie haben.
00:13:13: Dann hat sie das alles so durchgerechnet und dann hat sie sich angucken, sehr gesagt eigentlich ist es irgendwie... Also er hatte so vom Gefühl ein gutes Gefühl, hat sie gesagt.
00:13:21: Und alle wirklich alle um sie herum haben gesagt nein!
00:13:24: Es ist gerade eine schlechte Wirtschaftslage, du solltest das nicht tun und Apartments ist ja unsicher und so.
00:13:28: Und dann hat die gesagt, dann hat Sie ihren Vater angerufen und der hat nur einen Satz gesagt hast Du einen Exelschied gemacht?
00:13:36: Und dann meinte sie, ja klar.
00:13:38: Also ja, warum rufst du denn an?
00:13:40: Ist es positiv macht das Sinn ist ein gutes Investment?
00:13:42: und sie hat gesagt Ja, er sieht ja dann brauchst du mich ja nicht fragen.
00:13:45: Und dann hat sich das Apartment gekauft.
00:13:47: tatsächlich Und ich glaube, das zeigt es war ein sehr gutes Investment.
00:13:52: Sie ist super happy damit und das zeigt halt wenn du jemanden auch einfach hast der sagt ja hast du's denn gemacht?
00:13:58: Also wir haben das ja ganz lange zusammen.
00:13:59: Hastes gemacht ist ein gutes Investment!
00:14:01: Das fand ich so wahnsinnig beeindruckend.
00:14:04: was das eben auch mit Selbstbewusstsein zu tun hat.
00:14:08: finde ich ein richtig cooles Beispiel.
00:14:10: Ich nehme das auch regelmäßig wahr, wenn ich die Female Finance Workshops mache.
00:14:14: Das soll auch gar kein Event sein um jetzt irgendwie mit der Feministenflagge zu wedeln aber wir Frauen haben nun mal wirklich andere Bedürfnisse und Leider wirklich ein ganz anderes Selbstvertrauen, was das Thema betrifft.
00:14:24: und wie fühlen uns häufig wohler wenn wir dann in einer geschützten Atmosphäre nur unter Frauen sind als dass da noch Männer mit dabei sind.
00:14:33: Und da ist auch eine Frage die mache ich auch bewusst mit so einem anonymen Quiz also sprich da ist einfach so einen Quercode an die Wand geworfen damit sie sich gar nicht äußern müssen sofern sie es nicht möchten.
00:14:41: ja
00:14:43: und dann ist die Oberfrage Was findet ihr mit dem Thema Investment?
00:14:46: Da kommen auch wilde Sachen bei raus.
00:14:48: Aber da kommt auch immer Sachen wie Risiko, Angst und zum Teil ... Das hatte ich Gott sei Dank nur einmal aber es kam Betrüger mit dabei raus.
00:14:57: Also das hat mir so sehr gezeigt was verbindet ihr mit dem Thema Investment?
00:15:01: Und das sind bei Frauen leider ganz häufig auch negativere Themen als bei Männern.
00:15:06: Was ich mir auf jeden Fall gerade mal aufgeschrieben habe und auch mitnehme und gerne in meine Beratung implementieren möchte, ist die Einstiegsfrage wie selbstbewusst bist du mit dem Thema Geld.
00:15:15: Weil ich finde es eine richtig schöne und wertschätzende Frage an die gegenüber um sie besser einschätzen zu können.
00:15:23: aber eben auch hier geht's genau darum dass du selbst bewusst mit dem thema geld wirst wenn du noch nicht bist weil du kannst das Du kannst das.
00:15:31: Und wenn wir es beim Mal noch ein bisschen unterstützen, da beim Lernen dann gerne aber grundsätzlich bist du kein Stück schlechter als vielleicht dein Partner, deinen Vater, dein Bruder wie auch immer.
00:15:44: also ist auf jeden Fall nicht geschlechtsabhängig.
00:15:47: Ja und es ist so wichtig, also wenn ich mit den Beraterinnen gearbeitet habe.
00:15:51: Ist das so wichtig dass zu erkennen?
00:15:53: Weil die Frage ist, ist es ein Wissens... Das gilt ja für jeden den ich berate abhängig davon welchen Klienten ich eben vor mir habe in der Beratung.
00:16:01: Ist die Frage, ist das wirklich ein Wissenproblem oder ein Selbstbewusstseinsproblem?
00:16:05: Weil ganz oft zeigt sich eben Angst auch im weiteren Nachfragen.
00:16:10: Also ich hab hier noch eine Frage.
00:16:11: Ich bin mir unsicher, ich schließe doch nicht ab!
00:16:13: Und wenn man das weiß dass gerade gar kein Wissensthema ist, sondern da ganz viel Angst ist.
00:16:20: Dann muss man eigentlich aufhören mit Wissen zu arbeiten.
00:16:24: Also das ändert sich nämlich nicht wenn ich der Person dann den zwanzigsten Plan gerechnet habe, sondern was die Person sich eigentlich dann wünscht es wirklich jemanden, der einfach ein Experte ist und der dann positiv auf den Tisch haut und sagt hey wir machen das jetzt!
00:16:38: Und wenn du Angst hast, dann fangen wir jetzt kleiner an.
00:16:40: Wichtig ist, dass wir jetzt mal einen Sparplan machen oder wichtig ist, Notgroschen arbeiten.
00:16:46: Und das habe ich dann immer eben beobachtet, um so selbstbewusster und klarer in der Kommunikation ein Berater oder eine Beraterin ist, umso erleichterter ist diese Person die dort sitzt.
00:16:58: Das ist ganz wichtig wie du gesagt hast im Vorhinein zu schauen okay wo ist das Selbstbewusstsein von der Person?
00:17:04: Und müssen wir am Wissen wirklich arbeiten oder müssen wir hier gemeinsam an dem Selbstbewussten arbeiten?
00:17:09: und selbstbewusst sein kommt ja nur übers Tun nicht übers Wissen unbedingt oder weniger über das Wissen.
00:17:14: Ja, es ist vielleicht so ein bisschen das Thema Selbstbild versus Kompetenz.
00:17:19: Oder ich habe das auch in meiner eigenen Familie durch meine Oma, die mir bis heute noch sagt und jetzt bin ich ja irgendwie auch nicht seit gestern in der Branche, sondern mittlerweile seit acht Jahren Und sie sagt immer noch Mädchen, liebe ich schon den Eistieg, dass du mal in die Finanzen oder in den Zahlenbereich gehst.
00:17:38: Ich hätte immer gedacht Du machst was Kreatives Und bei ihr, die wohnt in Schwerte.
00:17:43: Das ist eine Nähe dort und für alle, die Schwerte nicht kennen kann durchaus sein.
00:17:48: Da ist so ne Kunstakademie.
00:17:51: Ich weiß nicht... Also ich persönlich habe mich nicht auf dieser Kunstakademie gesehen.
00:17:53: Also was du gerne mal was für meine Freunde oder mal mal ein Bild in dem Rahmen, den ich es irgendwie mag aber Wenn du mich fragst, ob ich mein Pferd malen kann, dann bestimmt nicht.
00:18:04: Aber ... Ich hab mich da nie gesehen, aber sie sagt das immer wieder, wo ich denke, na ja, mein Beruf ist jetzt nicht besonders mathematisch, bin kein Ingenieur oder auch kein Physiker in irgendwie oder auch keine Mathematika und ich glaube durchaus mittlerweile gut in dem zu sein was sich irgendwie oder was ich tue.
00:18:21: Aber wenn ich meine Familie frage oder insbesondere meine Oma, dann ist es immer noch, ach Kind, dich hättet gedacht Du machst was Kreatives, was vielen Frauen in die Wiege gelegt wird.
00:18:32: Du machst kreatives und du machst mit.
00:18:34: oder mit Kindern.
00:18:35: Ja,
00:18:35: ich glaub das ist auch genau... Ich glaube es ist auch das was einfach an dich herangetragen wird.
00:18:40: also das zeigt man... Es gibt ja auch einen Grund warum quasi Mindfächer jetzt vielleicht nicht verstärkt von Frauen gewählt werden.
00:18:47: Das ist ja zum Beispiel in anderen Ländern anders.
00:18:49: Also es ist immer ganz gut wenn man sich so eine Kulturvariable anguckt.
00:18:52: okay wo also dass in Indien Frauen mehr Mathematik und Computer Science machen?
00:18:58: die sind ja nicht weniger weiblich als wir.
00:19:00: aber da kann ich total zustimmen weil Also Leute, die an dich glauben und sich fördern.
00:19:05: Und das Potenzial und nicht irgendwie eine gesellschaftliche Erwartung in den Seen sind so wichtig.
00:19:10: Doch schöne Grüße an meinen Physiklehrer damals!
00:19:13: Ich habe seit der fünften Klasse denselben Physiklehrer gehabt Und ich war da herausragend drin.
00:19:20: Ja, also das war wirklich ... Physik war ... Ich hab das geliebt und er war davon überzeugt, dass ich Physik studieren würde.
00:19:28: Ich weiß noch wie damals mein Schulleiter nach dem Motto gefragt hat, als der auf meinen Abitur geschaut hat.
00:19:32: Ich hatte nämlich Deutsch- und Sozialwissenschaftenleistungskurs Wie kommt's?
00:19:46: Und dann hab ich gesagt, weil ich es cool finde.
00:19:48: Ich hab immer alle drei Sachen echt geliebt.
00:19:50: Sprachen, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaft und Physik.
00:19:55: Das hat man in meinem Studium auch gemerkt.
00:19:57: In meinem Studiums war das auch, ich hab Statistik gelieb.
00:19:59: Ja, also ich hab das ... Ökonomie habe auch geliebt.
00:20:03: Ich hab immer das nicht in Frage gestellt, dass ich das kann, weil mein Papa hat mit mir gerechnet abends, wenn ich da im Bett war und keine Geschichten erzählt bekam.
00:20:13: Sondern ich wollte immer Matheaufgaben
00:20:14: lösen.
00:20:16: Und eben mit meinem Physiklehrer, der halt immer an mich geglaubt hat.
00:20:19: Das ist wahnsinnig viel wert!
00:20:20: Ich hab nie das in Frage gestellt.
00:20:23: Gut, das ist dann trotzdem Soziologie.
00:20:25: Aber Schwerpunktsystemanalyse was halt sehr nahe auch an der Physik ist da geht es ja auch um Systemen wo wir machen menschliche Genau.
00:20:31: aber dass das überträgt sich auch im Kopf.
00:20:34: Was kann ich also?
00:20:35: darf Ich das können und nicht immer diese frage so bin ich anders als andere.
00:20:40: Das macht so und ich glaube Es sind finanzen wie unser Beispiel mit der Excel Tabelle genauso Der Vater der einfach fragt ihr hast eine Excel tabelle gemacht?
00:20:46: Ja, ja voll.
00:20:48: Prägung durch die Familie macht natürlich total... oder es ist wahnsinnig wichtig.
00:20:53: und zu deinem Beispiel was du vorhin gesagt hast mit den beiden Frauen, die unterschiedlich geprägt wurden, die eine mit der Echsel, die andere, die heute noch nicht weiß, was sie eigentlich hat weil alles der Vater verwaltet.
00:21:03: und wenn der Vater mal nicht mehr da wäre oder doch nehmen wir das Beispiel, wenn der Vater nicht mehr dar ist, weiß sie gar nicht, was er hat und auch wie sie daran kommt und wann sie überhaupt auf irgendwas wie auch Umalleistungen oder Anspruch hat.
00:21:14: aber ich glaube daraus wird ganz deutlich nochmal, dass Zugang zu der Thematik einfach Sicherheit schafft und im Gegensatz dazu Ausschluss schafft halt einfach total Unsicherheiten.
00:21:25: Und du hast mir aber auch mal einen ganz wichtigen Satz gesagt Du gehst da einfach oder du guckst dir das häufig noch ganz anders nochmal an.
00:21:32: Das finde ich so spannend, dass du ja auch gerade gesagt hast, ist das eigentlich deine Angst?
00:21:37: Oder ist es nur die Angst von deinen Eltern?
00:21:39: Oder auch... Du hast mir mal gesagt, ist denn deine Familie eigentlich finanziell da wo du hin willst?
00:21:44: Dass du das die Kunden auch ganz klar fragst und das finde auch so wichtig, dass du noch mal sehr auf die es individuelle eingehst und lass dich gar nicht von der Prägung, die du vielleicht mitbekommen hast.
00:21:53: Im besten Fall ist das eine gute, weil dein Vater mit dir im Bett gerechnet hat und die Achse extra-bang gemacht hat aber vielleicht ist sie auch nicht gut.
00:21:59: Lass dich davon nicht so mitreißen in dem Leben oder so sehr beeinflussen.
00:22:04: und wenn die Eltern eben nicht da sind oder wenn die Antwort nein ist, dass man sich ganz klar andere Vorbilder sucht.
00:22:10: Ist natürlich muss man ein bisschen mit eigeninitiative rangehen, aber dass das auf jeden Fall deinen Zuruf dahingehend ist Ja,
00:22:16: das ist also genau... Implizit war mir das eh natürlich schon länger klar aus der Soziologie und aus der Forschung.
00:22:24: Ich muss es aber auch sagen ich habe dann ein Buch dazu gelesen dass he's we should all be millionaires jetzt nicht irgendwie marketingmäßig hier.
00:22:30: Aber sie hat eben das nochmal ganz gut zusammengefasst auf einer Seite wo sie sagt redest du eigentlich mit den richtigen Menschen.
00:22:37: Und es war für mich auch echt noch mal augenöffnend, weil das so wichtig ist wie du gesagt hast.
00:22:42: Das habe ich in der Beratung, die ich eben beobachtet hab gesehen, dass dann die mit den Ängsten von ihrem Partner oder von ihren Eltern ... Oder ja, dass der Papa mit in die Beratungen gekommen ist, wogegen ist gar nichts zu sagen prinzipiell und das sind zwei Welten!
00:23:01: Ja, also das ... wenn wir dann die wollen was ganz anderes.
00:23:05: Also eine Person beispielsweise, die sagt hey eigentlich möchte ich noch mal mit einem Van durch Australien ist vielleicht kulturschaffend wird also ein Job haben der sich öfters mal ändert oder heutzutage generell.
00:23:17: Wir sind halt nicht mehr in einer Zeit wo man irgendwie anfängt und fünf vierzig Jahre später noch dasselbe macht, ne?
00:23:22: Genau und da finde ich eben diese eine Geschichte, die ich hatte auch super spannend im Sinne von.
00:23:28: Ich war auf dem Netzwerkevent und da saß eben eine Person vor mir, die dann auch mit mir ins Gespräch gekommen ist.
00:23:33: Und sie hat gesagt so ja soll ich den drei Konten machen oder nicht?
00:23:38: Und irgendwie mein Freund möchte unbedingt dass wir unsere Konten zusammenlegen und davor hat sie mir aber erzählt Ja irgendwie das passt gar nicht weil der beschwert sich immer darüber was ich für Geld quasi ausgebe für meine Tasche usw.
00:23:51: Dann habe ich sie auch gefreut ich so okay Warum will er das denn?
00:23:55: Weil seine Eltern haben das schon immer.
00:23:57: Dann hab ich die Frage gestellt, aber möchtest du das Leben der Eltern
00:24:00: führen?".
00:24:01: Und dann hat sie gesagt, oh Gott, nee auf keinen Fall!
00:24:03: Die Mutter war dort nicht Erwerbstätig und hat eine kleine Allounce von ihrem Partner bekommen.
00:24:08: Man hat sie sofort gesagt, ne, das will ich nicht.
00:24:10: Ich sag ja, warum übernimmst du dann ein System von den
00:24:12: Eltern?!
00:24:12: Ja also ich glaube man kann festhalten dass die Prägung durch die Familie wirklich total wichtig und entscheidend ist, aber man an einem gewissen Punkt im Leben ... auch selber entscheiden darf und vielleicht auch muss, soll es so weitergehen wie bisher oder treffe ich jetzt meine eigenen Entscheidungen dahingehend?
00:24:29: Und soll es vielleicht auch meine eigene Geschichte werden und nicht die von meinen Eltern oder der Oma oder wie auch immer.
00:24:34: Es ist auch ganz wichtig sich zu überlegen wenn ich dieselben Entscheidungen oder ähnliche Entscheidungen wie meine Eltern oder wie die Person wo ich den Rat annehme Treffe, dann ende ich halt auch da.
00:24:46: Das sage ich immer das ist wie so ein Zug wenn ich den selben Zug benutze es sehr unwahrscheinlich dass sich in einem anderen Ziel ankomme und das ist so wichtig dass man sich das fragt ist das mein Ziel?
00:24:57: Ist das meine Geschichte?
00:24:58: weil mit dem anderen Outcome zu rechnen ist halt sehr unwerscheidig wenn ich nicht irgendwann aus diesem Zug aussteige und sag ne du ich nehme das Auto oder ich paddeln mit der Gefahr Vielleicht unsicherer ist, aber auf jeden Fall weiß ich nicht da Ende wo die anderen sind.
00:25:14: Positiv!
00:25:15: Also wenn sie glücklich sind perfekt... ...aber es hat die Frage bin ich da wirklich glückig?
00:25:18: Ist das meine Geschichte oder mein Leben?
00:25:20: Ja total sehr schönes Bild mit dem Zug.
00:25:23: Das ist ja auch nicht nur jetzt auf das Thema Finanzen runter zu brechen sondern auch ein ganz großes Beispiel ist meines Erachtens das Thema Beruf.
00:25:31: Zum Beispiel mein Papa ist Zahnarzt so.
00:25:33: dann habe ich in der Schule Bio-Leistungskurs irgendwie belegt und dachte ganz lange Ich werde irgendwann auch mal einen Weißenkittel an haben.
00:25:39: Ja, dann habe ich nach dem Abitur da mal verschiedene Praktikas in den verschiedensten medizinischen Bereichen gemacht und hab mich eigentlich immer nur totes geäkelt.
00:25:46: Und dachte so oh nee das ist gar nicht, ich kann es wirklich gar nicht.
00:25:49: Auf jeden Fall der richtige, nicht der richtige Ansprechpartner für.
00:25:52: Das war aber auch noch, das weiß ich noch sehr... Also Rückblick total wichtig dass ich das auch gemacht habe und auch das erfahren habe und bevor ich's angefangen habe irgendwie zu studieren oder so.
00:26:01: Aber gleichzeitig auch sehr ernüchternd weil Ich durfte auch ein Bild von mir im Kopf hatte und dachte, so wird's mal sein.
00:26:07: Aber nur weil ich geprägt wurde zu Hause, die haben nie gesagt, mach das so ... Das war was, womit ich Berührungspunkte hatte.
00:26:14: Ich fand es immer cool!
00:26:15: Ich bin heute noch gerne bei meinem Papa in der Praxis oder meine Mama ist ja in der Apotheke.
00:26:19: Egal, was ich habe, sind das meine ersten Ärzte bevor ich zu ihm anders gehe.
00:26:23: Es wäre sicherlich für mein Leben nicht das Richtige gewesen.
00:26:26: So, langer Ausschweifen hier.
00:26:30: Kehren wir zurück zum Topic.
00:26:32: Und was ist mir noch eingefallen?
00:26:33: Ach so, das Thema Medien und Werbung, wenn wir als Thema Narrative sprechen... Da hast du auch mal ein bisschen etwas zu gesagt.
00:26:39: oder was kannst du hier und heute bestimmt nochmal ein bisschen ausschmücken.
00:26:42: wie beeinflusst das in unser Handeln?
00:26:44: Ja
00:26:44: also ich fand es immer ganz schön.
00:26:45: meine Professorin die glaube im allerersten Semester hat sie gesagt so wenn Sie jetzt hier sitzen bleiben Ich versau Ihnen die Welt!
00:26:51: Sie werden alles mit neuen Augen sehen und dann können Sie ja auch nicht mehr wegsehen.
00:26:56: Sie wollen sich jetzt die Chance zu gehen Und das war damals tatsächlich auch quasi im Bereich der Medien.
00:27:03: Das ist ganz interessant, also wir haben manchmal ja das Gefühl irgendwie, dass da nichts Großes hintersteckt oder beeinflusst uns das so wirklich.
00:27:11: und sie hat dann eben gezeigt wie einfach Pattern entstehen um wieder auf Narrative zu kommen, welche Narrative einfach über Medien transportiert werden.
00:27:22: Und das ist so relevant.
00:27:23: also Medien definieren was wir sehen wie wir es sehen und welche Narratives und Geschichten sich einfach festsetzen?
00:27:33: Und da gibt's eben auch verschiedene Erkenntnisse mittlerweile und es ist super spannend.
00:27:39: Also wie werden Frauen beispielsweise mit Geld dargestellt?
00:27:43: ja und es irgendwie und wir stellen das gar nicht mehr in Frage Wenn man jetzt mal so überlegt, ja okay bestes Beispiel ist zum Beispiel in Chopper-Hollig muss die Hauptdarstellerin tatsächlich ihre Kreditkarte einfrieren.
00:27:57: Und sitzt dann irgendwie am Abend dort mit ihrem Schuh und Haut auf diesen Block-Eis mit der Kredit-Karte in der Mitte ein weil sie jetzt doch unbedingt den Schal kaufen will glaube ich war das?
00:28:08: Sie wird ebenso dargestellt dass sie überhaupt nicht mit Geld umgehen kann Und dann kommt eben einer da rein, ein Mann natürlich der sie retten muss.
00:28:16: Ja also das Porträtierte und was meine Professorin meint ist eben dass es nicht einzigend.
00:28:21: Also ich könnte mal sagen ja vielleicht ist mein Film passt vielleicht zu dem Charakter auch.
00:28:25: aber wenn wir uns die ganze Breite von Dingen ansehen im Schnitt oder sehr häufig werden Frauen als unfähig und geltausgebende emotionale Wesen dargestellt.
00:28:37: Vielleicht um das noch mal zu stützen.
00:28:40: Mittlerweile bin ich alt, vielleicht nicht alle haben Sex in the City gesehen mit Carrie Bradshaw und ihre Kreditkarte wird dann auch in einem Shop zerschnitten weil sie es nicht schafft.
00:28:53: Sie ist ja irgendwann, dass sich zu Mr.
00:28:55: Big also wieder ein Mann der sie irgendwie retten muss geht.
00:28:58: und eine Freundin sagt ihr auch so all das Geld was du halt fürs Shopping ausgegeben hast, damit hättest du dir einen Apartment kaufen können.
00:29:04: Und eine andere Professorin von mir hat das ganz schön damals immer gesagt.
00:29:08: Er hat gesagt, man weiß dass etwas nicht ganz so richtig ist oder komisch ist wenn man es umdreht und das ist ganz spannend.
00:29:15: also wenn wir umdrehend wie viele Männer werden im Fernsehen tatsächlich als diese Overspender- oder Emotionale dargestellt?
00:29:23: Wie viele Männer müssen ihre Kreditkarte einfrieren oder zerschneiden?
00:29:28: da sehen Das nicht.
00:29:30: Und wenn, dann sind es oft Leute die im Queer sind also, die schwul sind, die sehr weibliche Eigenschaften zugeschrieben bekommen und wir hatten ja auch mal drüber gesprochen.
00:29:41: man kann das Gegenteil auch noch einmal machen.
00:29:43: ein Beispiel ist der Accountant.
00:29:45: Es reicht nicht dass er erfolgreicher mit Ben Affleck es reicht nicht, dass er ein erfolgreicher Buchhalter ist eben an Accountants sondern erst abends auch noch Auftragskiller natürlich nur die Bösen.
00:29:55: Und da ist das Beispiel, dass er auch reinkommt in ein Unternehmen wo es immer um die Buchhaltung geht und des Mädchen.
00:30:03: Die auch wirklich wie ein Mädchen eigentlich dargestellt wird weil sie so eine pinkes Kleid an hat also mit so blümchenden Kleid war nicht in der Lage das irgendwie zu lösen.
00:30:10: und er kommt als der Retter rein und löst das auf einmal und sieht wenn man da so ein paar Ausschnitte vom Film sich einkommt die steht daneben mit großen Augen.
00:30:19: Das ist super interessant, weil so wie er auftritt im Gegensatz zu ihr.
00:30:23: Also sie Kleid Mädchenhaft tritt er halt im Anzug professionell größer weniger emotional auf.
00:30:30: und auch da könnte man ja sagen okay Ist das irgendwie was Einzelnes?
00:30:34: Ja, also ist es wieder so.
00:30:36: in dem Film passiert das nur da.
00:30:38: Und um den Schwenk zu machen gibt's eine Superstudie von der Sterling Bank die wirklich analysiert hat im Finanzwerbung wie Männer und Frauen angesprochen werden.
00:30:47: Da ist genau was dieser Film verdeutlicht dargestellt dass in einem Großteil der Fälle Frauen eben sehr degradierend angesprochen wird im Sinne ja pass auf sei vorsichtig Du, der Markt ist zu gefährlich für dich.
00:31:02: und interessanterweise haben sie dann in einer anderen Studie auch die Bilderwelt analysiert.
00:31:06: Und die Bilder Welt war eben dass Frauen in sehr bunten kindlichen verkindlichen Kleidungsstücken gezeigt wurden also genauso wie im Film und im Gegensatz dazu die Männer in sehr professionellen sogenannten Power Poses dargestellt werden.
00:31:23: Und da wir so eine Kriegsrhetorik auch tatsächlich finden, also ähnlich wie beim Accountant.
00:31:28: Du gegen den Markt!
00:31:29: Du schlägst dem Markt du kannst es schaffen.
00:31:32: und um jetzt die Kurve zu bekommen wiederum welchen Einfluss diese Narrative dieses wiederholte Narrativ auf uns hat ich finde ist dann gar nicht erstaunlich dass eben ne andere Studie gezeigt hat.
00:31:41: Entschuldigung wenn du mit einer wissenschaftleren sprichst gibt's nur studien eine andere studie quasi gezeigt hat das Frauen, irgendwie dieses Anderkonfidenz sind.
00:31:52: Also den fehlt wirklich selbstbewusst, was ja auch klar ist wenn du das die ganze Zeit siehst, versus Männer, die ein bisschen zu viel Konfidence haben.
00:32:01: und ich sage dann noch immer in meinen Vorträgen wir müssen irgendwie da in die Mitte.
00:32:04: Ja also es bringt ja auch nichts dass gab's jetzt auf wieder eine Reportage im öffentlichen rechtlichen Das Männern die Tendenz haben dann eher zu zocken.
00:32:11: ja also das müssen wir uns auch nicht als Vorbild nehmen.
00:32:14: das heißt irgendwie Wir müssen echt diese, um dann super zum Icarus zu kommen.
00:32:17: Wir müssen halt in die Balance.
00:32:19: Also fliegt nicht so hoch
00:32:20: und
00:32:21: nicht zu niedrig.
00:32:22: genau
00:32:22: Ja, an den Icarus muss ich auch wieder denken.
00:32:25: Schön ist schön dass wir da irgendwie dann auch wieder angekommen sind zum zum Anfang.
00:32:30: also es soll ja jetzt gar nicht so sehr darum gehen.
00:32:33: Wir haben Frauen wir sind ja gesellschaftlich so weiß nicht geprägt das wir gar nicht anders können sondern ich glaube die Gefahr geht in beide Richtungen und das nehmen wir in der Beratung ja auch total wahr dass Männer sich häufig völlig überschätzen aber gleichzeitig absolut nicht erfolgreich mit dem was sie tun je nachdem wie sie's tun.
00:32:51: Und ich kann auch zum Teil sagen, dass die größte Gefahr für die Finanzkonzepte meiner Frauen ihre Partner sind oder ihre Väter.
00:32:58: Weil dann kommen die irgendwann dazu und dann heißt es mir machen das jetzt alles selbst.
00:33:02: Das ist noch gar nicht lange her.
00:33:03: Ich glaube, dieses letzte Gespräch war vor einem Monat wo der Partner sagt er würde das ja jetzt alles machen und dann haben wir einen gemeinsamen Termin.
00:33:09: und dann frage ich dem Partner was er denn macht und wie er's denn macht?
00:33:11: Und da hat der Mann einfach gar nichts!
00:33:14: Gar Nichts!
00:33:15: Dann hat der drehundert Euro irgendwie bei Krypto investiert Und ansonsten von nichtsenschnall und auch kein bisschen erfolgreich, und jetzt auch dreißig.
00:33:24: Und auch noch gar nicht angefangen!
00:33:25: Hat ein paar Ideen im Kopf die aber auch nicht umsetzt, aber dann hat er sich letzte Woche... ...habe ich dann von der Kundin erfahren für zwanzigtausend Euro auf krediten Auto gekauft?
00:33:33: Dann denke ich mir ja bei aller Liebe gerne nicht dem Beispiel folgen Aber gleichzeitig mit einer Dominanz und einem Selbstbewusstsein, mit dem er auftritt.
00:33:42: Wo ich mir wirklich denke, wow!
00:33:43: Beholst du es her?
00:33:44: Ja das spannende ist um wieder bei diesem Zugbeispiel zu bleiben oder vielleicht beim Icarus.
00:33:51: Also eher fährt ja dann die Gefahr, einfach zu hochzufliegen.
00:33:57: Ich finde es spricht gar nichts dagegen.
00:33:59: Wir sind Menschen und haben freien Willen.
00:34:01: Es ist super wichtig, dass die alle ausüben dürfen aber eben auch mit allen Konsequenzen.
00:34:08: Das finde ich in diesem, das sehe ich auch in meinen Interviews, das macht mir total fast Herzschmerz.
00:34:14: nicht mal Bauchschmerzen, sondern Herzschmeerzen.
00:34:16: Die fliegen ja mit, die Frauen.
00:34:18: Also wenn ich meine Finanzen oder der Partner in diesem Icarus anvertraue und vorher sprichst du mit ihnen ... Und der Partner wäre also egal ob weiblich oder männlich.
00:34:29: Ich bin jetzt ein bisschen jargon-könniger.
00:34:31: Was ist deine Risikoneigung?
00:34:32: Die erzählen nie.
00:34:34: Also keine Ahnung, also zehn Prozent Schwankung finde ich schon hart usw.
00:34:38: Das ist mir wichtig!
00:34:39: Und irgendwie brauche ich erst mal einen höheren Notgroschen eins, zwei usw.. Dann ist genau das was du sagst.
00:34:44: dann trauen sie sich nicht in der Barriere das selber zu machen und hängen sich dann an ihren Partner dran, der den Icarus macht.
00:34:52: Und die verstehen halt nicht dass es dann auch ihr Geld ist und das finde ich dieses Gefährliche.
00:34:56: jeder kann ja mit seinem Geld machen was er will.
00:34:58: aber wenn das in der Partnerschaft ist und ich sage ich kümmere mich nicht selber drum da muss ich aber auch quasi Keine Ahnung, wenn der die Person Krypto machen will kann sie ja gerne machen ist halt nur eine höhe Wahrscheinlichkeit dass man sich auch potenziell verbrennt.
00:35:11: Ja und dann fällt Und dann fragst du die personie also kripto will ich eigentlich nicht machen oder nee Kapitalanlage sehe Ich noch gar nicht.
00:35:18: und dann packen Sie ihr Geld auf diesen Icarus mit drauf und und Machen Die Augen zu ja wird schon gut gehen
00:35:25: So
00:35:25: und machen wieder Nicht um auf den Zug Zu Kommen Machen Wieder Nicht Ihre eigene Reise und Bleiben Nicht Fliegen Nicht so wie Sie das möchten sozusagen oder wie sie es auch brauchen.
00:35:36: Ja und das würde man mit einer Freundin oder einem Kumpel ja auch nicht machen, also kleiner Partnerschaft irgendwann neigt man vielleicht ein Stück weit Finanzen zusammen und so weiter.
00:35:45: aber auch da darf eine gewisse Individualität immer noch bestehen bleiben weil wie gesagt der eine hat vielleicht die Vorlieben, Präferenzen und auch Risikoneigung unter anderem andere.
00:35:55: Und leider ist es ja auch nicht mehr oder kann man jetzt positiv oder auch negativ sehen aber auch nicht so dass das eine Garantie ist, dass es für immer dieser Partner oder diese Partnerin bleibt und dann geht mal wieder ans Ausklammüse an.
00:36:05: Ist auch
00:36:07: schön wenn beide eine Finanzstrategie haben die für sie passt.
00:36:10: Man kann ja zusammen runde fliegen man kann sich ja immer wieder anhören usw.
00:36:13: Aber es ist halt ganz wichtig wie du gesagtest Wenn's irgendwie wenn es zerbricht oder was auch immer oder keine Ahnung Es kann ja auch ein Todesfall sein im schlimmsten Fall oder wie auch immer, dann will ich doch geübt haben zu fliegen.
00:36:24: Dann will ich meine eigenen Flügel haben und nicht ins Wasser fallen und das war es sozusagen.
00:36:30: Ich muss da eine Runde schwimmen und meine Fügel irgendwie selber aufbauen.
00:36:33: Das heißt umso früher ich wirklich fliegen lerne und meinen Weg finde, umso gleichberechtigter ist die Partnerschaft!
00:36:41: Ich nehme aber auch wahr, dass es mittlerweile auch durchaus einen Wandel gibt.
00:36:45: Also die Ladies holen aktiv Finanzwissen nach entweder über Podcasts oder Bücher, über irgendwelche Communities... ...oder auch von den Finance-Workshops.
00:36:55: zum Beispiel Sprechen das ja auch und bei der Männern ist das das Gleiche.
00:36:59: also die gibt's ja für die Herren der Schöpfung und auch die eignen sich Aktiv Finanzwissen an, durchaus auch nicht alle.
00:37:08: Aber in der breiten Masse würde ich schon sagen, dass ich das so wahrnehme.
00:37:12: Nimmst du das auch so wahr?
00:37:13: Absolut!
00:37:13: Also man merkt es jetzt auch also in den Interviews umso jünger die Frauen werden.
00:37:19: Umso selbstbewusstsein haben sie, das finde ich schon mal supertoll und die haben ihre eigenen Strategien.
00:37:25: Also ich hab so das Gefühl immer mehr Frauen bauen, fangen an ihre eigenen Flüglein zu bauen.
00:37:30: Und jetzt muss man natürlich aus der Strukturanalyse oder Systemanalyse auch sagen – es ist irgendwie auch klar!
00:37:35: Weil wir ja noch nie so viele Leute hatten oder so viele Frauen die arbeiten gehen dürfen und die auch ihre eigene Karriere machen.
00:37:43: Wenn nicht mein eigenes Geld... also erst mal die Grundvoraussetzung wenn man jetzt zurück guckt eigenes Geld zu verdienen, gibt mir erst mal so den Baustoff oder die Anteile um meine Flügel selber zu bauen.
00:37:55: Und das sieht man auf jeden Fall und beides!
00:37:57: Also ich finde es total schön, Entschuldigung über Icarus zu bleiben.
00:38:01: Man sieht sie fangen an zu fliegen, sie fanken an zu üben Sie werden immer selbstbewusst sein und haben eben die Grundlagen dafür.
00:38:08: also das finde ich auf jeden fall.
00:38:09: Das kann man auf jedem Fall sagen
00:38:11: Ja, und das ist auf jeden Fall eine positive Entwicklung.
00:38:14: Egal um welches Geschlecht es sich dreht, dass sich mit Finanzen immer mehr beschäftigt wird.
00:38:19: Wenn wir zum Schluss noch mal zu den Narrativen zurückkehren, die es so gibt... Hast du ein Tipp?
00:38:25: wie will diese Narrative überwinden können?
00:38:27: Weil du da viel mehr im Thema bist als ich bin!
00:38:29: Also in der Soziologie oder zumindest wenn man sich das anschüttelt abhängig davon welcher Schule man folgt, ist eigentlich unsere Aufgabe als Soziologen mehr oder weniger erstmal bewusst sein zu schaffen.
00:38:39: Ja, also das ist glaube ich super wichtig und das gilt auch für jeden Einzelnen.
00:38:43: Also der erste Punkt ist immer sich erstmal bewusst zu machen.
00:38:45: Boah!
00:38:46: Das ist ein Narrativ ja?
00:38:48: Und Narrativ es muss nicht meins sein.
00:38:50: Also das ist so den ersten Punkt zu sagen okay das is'n nicht Wahrheit.
00:38:53: Also dass ist nicht Realität.
00:38:55: Das heißt der erste punkt ist Bewusstsein.
00:38:58: Okay welche Narrative habe Ich dann?
00:38:59: der zweite punkt ist auch tatsächlich das mal runterzuschreiben Ja unter sich vor Augen zu führen dann sich zu fragen, will ich das weitertragen?
00:39:10: Wir haben ja auch super andere Narrative die wir von unseren Eltern oder von der Gesellschaft bekommen.
00:39:15: Die auch behaltenswert sind.
00:39:16: aber das ist das Wichtigste dass man dann sich erstmal fragt Ist es mein Narrativ?
00:39:21: Wo ist das her?
00:39:22: Wille ich das behalten?
00:39:23: und Der letzte Teil ist dann das wirklich will Ich das nicht behalten?
00:39:27: Dann kann ich das auch nicht einfach so wegschmeißen leider sondern da muss ich tatsächlich umschreiben Da muss ich mir überlegen, was ist die Alternative dazu?
00:39:38: Und das Wichtigste ist bei solcher Arbeit ... Wir nennen es im normalen Endmanns Mindset.
00:39:44: Wie als Soziologen nennt man's Off-Habitus.
00:39:46: Weil das Teil von uns geworden ist.
00:39:48: und wenn etwas Teil von wir geworden ist, dann muss sich auch wieder üben, das loszulassen.
00:39:54: Neue Narrative muss ich wirklich üben.
00:39:56: Dieses blöde Beispiel morgens vom Spiegel zu stehen und mir das zu sagen.
00:40:00: Ich darf eine Gehaltserhöhung erkämpfen!
00:40:04: So, oder ich habe recht darauf einen Investment zu machen.
00:40:07: Und das ist also erstes Bewusstsein.
00:40:09: Das zweite ist Fragen... Ist es mein Narrativ?
00:40:12: Wille ich das behalten oder nicht?
00:40:13: und das dritte ist dann wirklich umschreiben und üben.
00:40:17: Ja da sind vielleicht auch nochmal Reflektionsfragen für die Zuhörer.
00:40:21: Wer hat euch Geld eigentlich beigebracht?
00:40:23: Welche Sätze habt ihr über Geld gehört?
00:40:25: uns sind das eigentlich auch noch eure Überzeugungen wenn nicht genau das was du sagst darf man die eigene Geschichte eben auch umschreiben und vielleicht so als als Gedanken auch mitzunehmen, dass Finanzen kein Talent sind sondern schon durchaus eine erlernbare Fähigkeit.
00:40:42: Das heißt alle auch alles was man bisher so vielleicht von sich geglaubt hat was damit einem im Zusammenhang steht gar nicht unbedingt korrekt ist und jeder davon... Jeder von euch erfolgreich sein kann in dem Zusammenhang.
00:40:52: aber gegebenenfalls bedarf es noch ein bisschen mehr Arbeit bei dem einen oder anderen als wiederum bei anderen, die's vielleicht von zu Hause auch schon perfekt mitbekommen haben und auch so wie sie selber gerne umsetzen möchten weil das einfach nicht bei jedem der Fall ist.
00:41:06: Und das kann ich aus meinem Leben durchaus auch so auszusagen dass ich mir dann meine eigene Strategie angeeignet habe und der glaube ich besser fahre als mit der von meinen Eltern einfach weil sie weil wir einfach unterschiedliche Typen sind.
00:41:18: Okay, Lisa, danke dir für das spannende Gespräch!
00:41:20: Ich fand es super erfrischend und total interessant mal das Ganze von der anderen Seite aus zu betrachten als die, die auch mir bisher so bekannt war.
00:41:30: Total witzig, Lisa und ich.
00:41:31: Wir haben auch an derselben Universität studiert sogar im selben Gebäude.
00:41:35: Soziologen und Juristen waren in einem Gebäud.
00:41:37: Und ich habe mich damals immer gedacht, was machen sie hier?
00:41:40: Wirklich, weil ich so dachte, das sind die Soziologen und die Juristen.
00:41:42: Die passen ja überhaupt nicht zusammen aber irgendwie dann doch.
00:41:46: es gibt immer Überschneidungspunkte.
00:41:47: und sehr witzig dass wir im Ruhrgebiet beide angefangen haben zu leben und dann studiert haben und jetzt irgendwie weiter Richtung München uns orientiert haben.
00:41:56: Super cool mit dir zusammenarbeiten und vielleicht kannst du auch noch zwei, drei Sätze sagen zu dem was du sonst tust oder auch mit Shitalks Money sofern das für dich interessant ist.
00:42:06: Weil da weiß ich seit ihr total weit unterwegs macht Vorträge und werdet auch mal wieder gebucht weil einfach eure Einblicke super spannend sind!
00:42:14: Genau also bei am Tag sozusagen arbeite ich ja mit euch in der Beratung und analysiere das und schaue was sind neue Wege, neue Systeme die wir gemeinsam bauen.
00:42:25: als Kollegin Lucia Dinant-Lucy damals eben das Format She Talks Money gegründet, weil genau das gleiche Feedback kam wie von dir.
00:42:34: Auch das mit der Soziologie ist eigentlich super spannend!
00:42:37: Jetzt bin ich ja auch in der Wissenschaftskommunikation damals ausgebildet worden und das ist immer so mein Herzensthema.
00:42:44: Also wie kann man denn auch Wissenschaft an den Mann bringen oder an die Frau, in dem Fall?
00:42:47: Und Lucy hat aber auch immer die Frage gestellt bekommen.
00:42:50: So ah ja!
00:42:50: Ich habe hier nochmal eine Frage.
00:42:51: mit Finanzen also egal wo wir zu zweit hingekommen sind haben wir sehr viele Einzelgespräche geführt und die Leute waren dann immer irgendwie erleichtert danach.
00:43:00: Ah, okay, stimmt!
00:43:02: Ja jetzt fange ich mal an und cool.
00:43:03: Und genau dann hat sich das einfach entwickelt und mittlerweile ist es ein B-to-B-Konzept dass wir von Städten und Initiativen und mittlerweile sogar großen Unternehmen was natürlich ein großes Lob ist gebucht werden.
00:43:16: also vielleicht raus an die Audience falls ihr einen Workshop zum Thema Verbindungssoziologie und Finanzberatung oder Finanzen und Frauen haben wollt.
00:43:25: Genau Wir haben eine Webseite.
00:43:28: Das Gleiche gilt für Instagram, der gleiche Name.
00:43:31: Genau und es macht wahnsinnig viel Spaß dieses Projekt also das machen zu dürfen.
00:43:36: ja
00:43:36: Ja, auch richtig cool und ich sehe ja auch dass es erfolgreich ist.
00:43:39: Sogar international also sprich die beiden machen auch gerne die Vorträge auf Englisch.
00:43:43: mittlerweile haben sie auch Ansprechpartner was das Thema Beratung mit insbesondere mit chinesischen Staatsbürgern mit kolumbianischen Staats Bürgern alles rund um spanisch und so weiter und sofort damit im Zusammenhang steht was durchaus ja auch neu ist aber war sehr auch ein ganz ganz großen Teil unserer Gesellschaft hat einfach mittlerweile bedient und die dann dankbar dafür sind dass man vielleicht auch in der eigenen Sprache das Thema Finanzen gehen kann, weil das ist ja durchaus auch immer noch eine riesen Hürde gerade wenn man vielleicht auch neu in einem Land ist.
00:44:10: Auf jeden Fall richtig richtig cool.
00:44:12: ihr seid da super fortschrittlich und einfach am Zahn der Zeit würde ich sagen.
00:44:17: Danke dir auf jeden Fall für deine Zeit, für deine Einblicke und ja auch an alle Zurer!
00:44:21: Wenn ihr noch Fragen habt natürlich immer gerne hier inschreiben oder auch einfach direkt an die Lisa, die findet ihr auch überall im Netz.
00:44:29: Wenn du sonst noch andere Kontaktdaten hast, lass uns die gerne wissen.
00:44:32: Ich schreib sie auch gerne in die Show Notes mit rein.
00:44:35: Auf jeden Fall ganz vielen Dank und es hat mir richtig Spaß gemacht!
00:44:37: Ja
00:44:38: also ich finde ja die Arbeit mit dir generell sehr schön und jetzt auch schön dass wir quasi diesen Podcast zusammen machen durften.
00:44:44: Richtig cool.
00:44:45: dann wünsche ich dir noch eine richtig schöne Woche.
00:44:47: bleibt gesund und ich freue mich darauf wie ich das nächste Mal zu sehen.
00:44:52: Und auch an alle Zürer
00:44:53: Tschüss!